In der Dunklen Mark...
"Nein das habt ihr nicht .... und wenn es so wäre, dann wäre meine eigene Neugier und meine Sorge Ursprung dieser Schuld und nichts das ihr getan habt.
Ich habe lediglich ein wenig Ruhe gesucht um eigenen Gedanken nachzuhängen. Soldaten behaupten oft das der Marsch zum Schlachtfeld hin die schlimmste Zeit ist, denn es ist Zeit die wir nicht nutzen können, außer damit unseren Geist um Probleme und Sorgen kreisen zu lassen ......
Und ein gutes Gespräch ist dem gewiss vorzuziehen" ....
Falk lächelt die Frau aufmunternd an doch merkt man ihm die Sorge an, dass das was er vielleicht erfährt schmerzhaft sein könnte.
Ich habe lediglich ein wenig Ruhe gesucht um eigenen Gedanken nachzuhängen. Soldaten behaupten oft das der Marsch zum Schlachtfeld hin die schlimmste Zeit ist, denn es ist Zeit die wir nicht nutzen können, außer damit unseren Geist um Probleme und Sorgen kreisen zu lassen ......
Und ein gutes Gespräch ist dem gewiss vorzuziehen" ....
Falk lächelt die Frau aufmunternd an doch merkt man ihm die Sorge an, dass das was er vielleicht erfährt schmerzhaft sein könnte.
Re: In der Dunklen Mark...
"Da gebe ich euch recht. Besser mit einem Freund stärkende Worte wechseln, als sich in Sorgen zu grämen und den Mut zu verlieren."
Sie blickt ihm offen ins Gesicht und ihre Augen haben eine Tiefe wie noch niemals zuvor.
"Es tut gut euch zu treffen. Zu unklar sind im Moment die Wege die vor und hinter mir liegen.
Doch ihr seht mich so besorgt an. In möchte euch keine Angst machen. Den anderen Mitgliedern des Wagenzuges geht es gut. Was Angrillian betrifft.......... Nun er lebt............Aber....!"
Sie bricht ab und wieder glitzert einen Moment eine Träne in ihren Augen.
Sie blickt ihm offen ins Gesicht und ihre Augen haben eine Tiefe wie noch niemals zuvor.
"Es tut gut euch zu treffen. Zu unklar sind im Moment die Wege die vor und hinter mir liegen.
Doch ihr seht mich so besorgt an. In möchte euch keine Angst machen. Den anderen Mitgliedern des Wagenzuges geht es gut. Was Angrillian betrifft.......... Nun er lebt............Aber....!"
Sie bricht ab und wieder glitzert einen Moment eine Träne in ihren Augen.
Re: In der Dunklen Mark...
Furion ging schnellen Schrittes aus dem Zelt , Elgor musste sehen das er ihm nachfolgte doch abrupt blieb der Elb stehen und drehte sich um deutete bedrohlich mit seinem Zeigefinger auf den jungen Templer.
Grollende Worte nicht laut aber von Wut erfüllt hob er an „Morgen ist es soweit Kua`nii wähle oder lasse es bleiben“
Zweifellos überrascht die seltsame Wandlung des Gemüts von Furion.
„Morgen, kleiner, Morgen nicht heute will ich deine Antwort“ Furion ging näher an Elgor heran so nah das sich ihre beiden Nasenspitzen berührten seine Augen funkelten wutentbrannt „Dir ist klar das dies nicht eine Entscheidung für ein oder zwei Jahre ist Mensch! Und wahrlich wirst du mich kennen lernen von jeder meiner Seiten! Also überlege gut, einmal eingeschlagen wirst du nicht mehr zurück können dafür werde ICH sorge tragen“
Furion kramte aus seinem Beutel eine Maske hervor die seiner momentanen glich jedoch war sie gänzlich schwarz mit einigen weißen Verziehrungen und drückte sie Elgor in die Hand.
Schwarz oder Weiß, Ja oder Nein! Zur Morgendämmerung erwarte ich deine Antwort und nun geh mir aus den Augen „
Falk wie auch Endiria konnten die letzen Worte noch verfolgen die Furion etwas entfernt von dem Baum zu Elgor sprach. Als Falk es sich schließlich gemütlich gemacht hatte unter dem Baum schritt Furion an ihm vorbei und ließ den Tempelritter einfach stehen.
Einen kurzen Moment trafen sich die Blicke der beiden und Furion zwinkerte Falk zu und ein kurzes Grinsen huschte über seine Lippen steht’s darauf bedacht das Elgor von alle dem nichts bemerkte.
Furion machte sich auf zu seiner Unterkunft.
Grollende Worte nicht laut aber von Wut erfüllt hob er an „Morgen ist es soweit Kua`nii wähle oder lasse es bleiben“
Zweifellos überrascht die seltsame Wandlung des Gemüts von Furion.
„Morgen, kleiner, Morgen nicht heute will ich deine Antwort“ Furion ging näher an Elgor heran so nah das sich ihre beiden Nasenspitzen berührten seine Augen funkelten wutentbrannt „Dir ist klar das dies nicht eine Entscheidung für ein oder zwei Jahre ist Mensch! Und wahrlich wirst du mich kennen lernen von jeder meiner Seiten! Also überlege gut, einmal eingeschlagen wirst du nicht mehr zurück können dafür werde ICH sorge tragen“
Furion kramte aus seinem Beutel eine Maske hervor die seiner momentanen glich jedoch war sie gänzlich schwarz mit einigen weißen Verziehrungen und drückte sie Elgor in die Hand.
Schwarz oder Weiß, Ja oder Nein! Zur Morgendämmerung erwarte ich deine Antwort und nun geh mir aus den Augen „
Falk wie auch Endiria konnten die letzen Worte noch verfolgen die Furion etwas entfernt von dem Baum zu Elgor sprach. Als Falk es sich schließlich gemütlich gemacht hatte unter dem Baum schritt Furion an ihm vorbei und ließ den Tempelritter einfach stehen.
Einen kurzen Moment trafen sich die Blicke der beiden und Furion zwinkerte Falk zu und ein kurzes Grinsen huschte über seine Lippen steht’s darauf bedacht das Elgor von alle dem nichts bemerkte.
Furion machte sich auf zu seiner Unterkunft.
Re: In der Dunklen Mark...
"Teil deinen Kummer Endiria .... vielleicht habe ich keine Lösungen dafür aber dein Kummer soll auch mein Kummer sein"
Re: In der Dunklen Mark...
"Danke... Nun Angillian lebt aber er scheint zu wünschen es wäre nicht so. Er ist eigentlich auch nicht mehr Angrillian. Er hat sich nach den Vorkommnissen nach Aldur begeben und hat dort zwar seine Aufgaben als Primus des Landes wieder aufgenommen und dort habe ich ihn auch getroffen. Aber er ist völlig unnahbar. Manchmal wirkt er fast verrückt. Er will niemanden sehen und spricht auch mit kaum jemanden. Ich hatte kurz die Gelegenheit auf meiner Rückreise ihn im Hause Verant noch einmal zu treffen aber Worte erreichen ihn nicht.....
Ich mache mir solche Vorwürfe, ich hätte ihn vielleicht aufhalten können aber ich habe es nicht gewagt. Der Kodex hielt mich zurück aber hätte ich geahnt was er tun würde, wäre dies nur geschehen um etwas höheres zu schützen. Die anderen meinten er wäre zu mächtig gewesen, besessen von dem Fluch, aber dennnoch war es Angrillian und damit sein Körper. So ähnlich wir beide uns sind, so unterschiedlich sind wir auch und wir können uns gegenseitig großen Schaden zufügen. Ich hätte versuchen müssen ihn aufzuhalten.."
Endiria greift neben den Stein in einen kleinen Rest Schnee. Ein Teil des Schnees schmilzt aber der Rest hinterlässt offene Stellen und entzündete Haut auf ihrer Hand. Sie verzieht nicht mal ihr Gesicht, obwohl es schmerzhaft sein muss. Mit leise grollender Stimme fügt sie hinzu. "Feuer und Eis ein Paar so mächtig und doch so empfindlich."
Sie blickt hoch zum HImmel und atmet tief durch. "Ich würde mich der Schmach meines Versagens stellen aber der Wagenzug scheint das nicht als solche zu sehen und ich habe Angst das es andere Gründe gibt, die sie davon abhält mich zu "strafen". Die ihnen verbieten Gericht über mich zu halten, obwohl ich doch trotz allem, doch noch eine der Ihren bin."
"Ach Falk ich habe von Angrillian Dinge über mich erfahren die mich stolz machen und die mich zugleich schlimmstes befürchten lassen."
Sie rutscht vom Stein herunter und setzt sich neben Falk auf den Boden. Sie beugt sich zu ihm herüber und die nun gesprochenen Worte sind so leise das sie außer Falk niemand hören kann. Und wieder ist Falk sich nicht sicher ob er sie hört oder eher spürt.
.............
(OT siehe PN)
.............
Nach einiger Zeit lehnt Endiria sich zurück an den Stein. Sie blickt nach oben und ihre Augen scheinen den Himmel abzusuchen. Sie zittert. "Nun weiß ich mehr über das wer oder was ich bin. Doch bin ich die selbe und irgendwie auch nicht...... Ich sehe manchen Dinge nun anderes, empfinde vieles deutlicher und wünsche mir nichts mehr als es ungeschehen zu machen....Was ist wenn ich nicht mehr bei ihnen bleiben kann....
Sie bricht ab. Blickt auf die entzündete Hand hinunter, die in ihrem Schoß liegt.
Ich mache mir solche Vorwürfe, ich hätte ihn vielleicht aufhalten können aber ich habe es nicht gewagt. Der Kodex hielt mich zurück aber hätte ich geahnt was er tun würde, wäre dies nur geschehen um etwas höheres zu schützen. Die anderen meinten er wäre zu mächtig gewesen, besessen von dem Fluch, aber dennnoch war es Angrillian und damit sein Körper. So ähnlich wir beide uns sind, so unterschiedlich sind wir auch und wir können uns gegenseitig großen Schaden zufügen. Ich hätte versuchen müssen ihn aufzuhalten.."
Endiria greift neben den Stein in einen kleinen Rest Schnee. Ein Teil des Schnees schmilzt aber der Rest hinterlässt offene Stellen und entzündete Haut auf ihrer Hand. Sie verzieht nicht mal ihr Gesicht, obwohl es schmerzhaft sein muss. Mit leise grollender Stimme fügt sie hinzu. "Feuer und Eis ein Paar so mächtig und doch so empfindlich."
Sie blickt hoch zum HImmel und atmet tief durch. "Ich würde mich der Schmach meines Versagens stellen aber der Wagenzug scheint das nicht als solche zu sehen und ich habe Angst das es andere Gründe gibt, die sie davon abhält mich zu "strafen". Die ihnen verbieten Gericht über mich zu halten, obwohl ich doch trotz allem, doch noch eine der Ihren bin."
"Ach Falk ich habe von Angrillian Dinge über mich erfahren die mich stolz machen und die mich zugleich schlimmstes befürchten lassen."
Sie rutscht vom Stein herunter und setzt sich neben Falk auf den Boden. Sie beugt sich zu ihm herüber und die nun gesprochenen Worte sind so leise das sie außer Falk niemand hören kann. Und wieder ist Falk sich nicht sicher ob er sie hört oder eher spürt.
.............
(OT siehe PN)
.............
Nach einiger Zeit lehnt Endiria sich zurück an den Stein. Sie blickt nach oben und ihre Augen scheinen den Himmel abzusuchen. Sie zittert. "Nun weiß ich mehr über das wer oder was ich bin. Doch bin ich die selbe und irgendwie auch nicht...... Ich sehe manchen Dinge nun anderes, empfinde vieles deutlicher und wünsche mir nichts mehr als es ungeschehen zu machen....Was ist wenn ich nicht mehr bei ihnen bleiben kann....
Sie bricht ab. Blickt auf die entzündete Hand hinunter, die in ihrem Schoß liegt.
Zuletzt geändert von Endiria am Do 16. Apr 2009, 19:19, insgesamt 2-mal geändert.
Re: In der Dunklen Mark...
Nerestro stieß eine große Wolke weißen Rauches aus und nahm einen tiefen Schluck Met. Egal wo er hin schritt, so schien es, gesellte sich Tempelritter Torgar zu ihm, stets eine Wasserpfeife und Alkohol in den Händen, und sorgte für ‚gemütliche Atmosphäre’, wie er es nannte.
Eigentlich konnte Nerestro diese Laster nicht Leiden, aber nach so langen Jahren der Entbehrungen und der Vielzahl der Momente, an denen er dem Tod ins Auge gesehen hatte und bei sich gedacht hatte: ‚Ach hätte ich doch nur einmal...’ und ‚Wenn ich gewusst hätte dass ich so schnell sterbe hätte ich noch...’, war er zu dem Schluss gekommen, dass zumindest in den ruhigen Momenten dieser kleinen Sünde nachgegangen werden darf.
Seine Augen hatten bis vor kurzem jene fixiert, welche nicht nur teilnahmslos im Zelt gesessen hatten und zuhörten, sondern vor allem diese, die zu reden und sich zu bewegen schienen.
Wohin war sein Lorit nur gekommen? Was war geschehen in den Jahren? Hatten sich Glaube und Redlichkeit über die Berge verabschiedet und zurückgekommen waren Fehlglaube und Andersartigkeit?
Noch einmal ging er im Kopf die Liste jener durch, die er eben noch beobachtet hatte.
Da war Furion, ein Monster aus einem Wald im Süden, der in irgendeiner Art und Weise Sofres als seinen Vater sah und eine große Katze anbetete. Sein Gemahnen und Geziemen erinnerte ihn an eine Mischung aus ausgehungertem Berglöwen und einem Kneipenschläger. Aber er war wohl ein Held vergangener Schlachten und bemüht um Lorit.
Dann dieser Falk von Westreich. Ein fehlgläubiger Haderlump, der nicht einmal den Vorgaben seines eigenen Götzens treu war. Atakan... nicht auszumalen wie die Welt aussehen würde, wenn ein Gott das sagen hätte, der einerseits die Neutralität hochhält und andererseits von seinen Jüngern Blut, Tränen, Stärke und Macht forderte. Wo war denn Macht Teil der Neutralität? Für Nerestro klang diese Ideologie sehr nach einem Söldnergötzen, einer, der alle grausamen Taten relativierte und der die niederen Triebe dieser schwarzen Seelen als seine Attribute bekräftigte.
Aber Falk war ein Held Lorits.
Dann waren da diese Neuankömmlinge. Offensichtlich ein Priester, der eine schwarzweiße Robe und ein goldenes Amulett um seinen Hals trug. Nerestro fröstelte kurz als ihm etwas bewusst wurde. Die Zeichen auf des Priesters Gewand zeigten weder Symboliken einer Katze noch ein großes A, was nur eines bedeuten konnte: hier kam ein weiterer „Glaube“ ins Spiel.
Neretsro Hände zitterten bereits, als er einen großen Schluck Met nahm.
Und begleitet wurde dieser Priester von einem rot beschuppten Wesen mit einem brennenden Schwert an seiner Seite. Und zu allem Überfluss schien es auch noch traurig zu sein, was es nicht einfacher machte, es nicht zu mögen.
Nicht auszumalen wenn sie auch noch Helden vergangener Tage rund um die Geschehnisse Lorits waren.
Dann war da noch dieser Söldnerhauptmann Brock. Abgesehen von seinem Knoblauchgeruch schien er ein rauer Geselle zu sein, der sicher schon viel gesehen hatte. Auch wenn Nerestro kein Freund von Söldnern war, so machte dieser wenigstens den Anschein dass ihm eine Lüge so fremd war wie Nüchternheit. Und außerdem schien er kein Held zu sein, was ihn noch sympathischer machte. Und um dem ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen hatte er noch keinen einzigen Dämon erwähnt, an den er zu glauben schien, was ihn grundsätzlich zu einem potentiellen Sofresgläubigen machte.
Und rund um diesen Brock fiel ihm auch wieder dieses Unwesen ein, dass stetig in dessen Nähe zu finden war. Miasol, ein bocksbeiniges, gehörntes und großohriges etwas, dass einem Kinderschauermärchen entstiegen schien. Es lachte fies und war lasterhaft, was es grundsätzlich schaurig machte, aber zu allem Überfluss trug es das Zeichen des Herrn Toran an seinem Gewand. ,Immerhin ein wahrer Gott' traf Nerestro ein Geistesblitz, doch irgendwie wollte ihm auch diese Kombination nicht richtig schmecken. Ein seltsames Wesen mit einem fremden Götzen war ein Ketzer, und damit konnte Nerestro was anfangen. Ein Loriter mit dem rechten Glauben war ein Glaubender, auch dass war Nerestro klar und er befand es für gut. Doch was genau war ein potentieller Ketzer mit dem rechten Glauben? Das konnte nicht richtig sein. Nerestro war sich sicher, dass dieses Wesen nur zum Schein vorgab, ein Torani zu sein, weshalb er ein besonderes Auge auf diese Kreatur werfen wollte...
Dann war da noch Tempelritter Elgor. Elgor Flammenglanz, ein schicksalsträchtiger Name, den sich dieser Knabe zugemutet hatte. Nerestro spürte das Feuer, dass in ihm loderte und dass er den Herrn stets auf seinen Lippen trug. Doch auch erkannte er, dass er ständig um dieses Wesen Furion herumschwirrte und in dessen grotesken Anschauungen wohl Sinn erkannte. Es würde notwendig sein, dringend mit ihm zu sprechen, bevor er vorlauter Katzen das Feuer des Herrn vergaß.
Und zum Schluss die junge Templerin Fabielle, die einige auch Bub zu nennen schienen, was ihm als sehr ungebührlich erschien. Sie trug das Herz am rechten Fleck und wusste sich trotz oder gerade wegen ihrer Größe zu behaupten. Aber unverkannt blieb, dass sie etwas unglücklich stimmte und so wie es schien, versuchte sie dieses etwas regelmäßig zu ertränken, allerdings nicht mit Wasser, sondern eher mit Gebrautem, Gebranntem und Gekeltertem. Auch hier würde es Not tun, das ein oder andere Gespräch zu führen.
Und er war sich sicher, dass er bald an Marhault eine schriftliche Beschwerde aufsetzen würde, wie viel Unzucht und Fremdrassigkeit er in seine Kriegszüge denn noch vorhatte zuzulassen...
Eigentlich konnte Nerestro diese Laster nicht Leiden, aber nach so langen Jahren der Entbehrungen und der Vielzahl der Momente, an denen er dem Tod ins Auge gesehen hatte und bei sich gedacht hatte: ‚Ach hätte ich doch nur einmal...’ und ‚Wenn ich gewusst hätte dass ich so schnell sterbe hätte ich noch...’, war er zu dem Schluss gekommen, dass zumindest in den ruhigen Momenten dieser kleinen Sünde nachgegangen werden darf.
Seine Augen hatten bis vor kurzem jene fixiert, welche nicht nur teilnahmslos im Zelt gesessen hatten und zuhörten, sondern vor allem diese, die zu reden und sich zu bewegen schienen.
Wohin war sein Lorit nur gekommen? Was war geschehen in den Jahren? Hatten sich Glaube und Redlichkeit über die Berge verabschiedet und zurückgekommen waren Fehlglaube und Andersartigkeit?
Noch einmal ging er im Kopf die Liste jener durch, die er eben noch beobachtet hatte.
Da war Furion, ein Monster aus einem Wald im Süden, der in irgendeiner Art und Weise Sofres als seinen Vater sah und eine große Katze anbetete. Sein Gemahnen und Geziemen erinnerte ihn an eine Mischung aus ausgehungertem Berglöwen und einem Kneipenschläger. Aber er war wohl ein Held vergangener Schlachten und bemüht um Lorit.
Dann dieser Falk von Westreich. Ein fehlgläubiger Haderlump, der nicht einmal den Vorgaben seines eigenen Götzens treu war. Atakan... nicht auszumalen wie die Welt aussehen würde, wenn ein Gott das sagen hätte, der einerseits die Neutralität hochhält und andererseits von seinen Jüngern Blut, Tränen, Stärke und Macht forderte. Wo war denn Macht Teil der Neutralität? Für Nerestro klang diese Ideologie sehr nach einem Söldnergötzen, einer, der alle grausamen Taten relativierte und der die niederen Triebe dieser schwarzen Seelen als seine Attribute bekräftigte.
Aber Falk war ein Held Lorits.
Dann waren da diese Neuankömmlinge. Offensichtlich ein Priester, der eine schwarzweiße Robe und ein goldenes Amulett um seinen Hals trug. Nerestro fröstelte kurz als ihm etwas bewusst wurde. Die Zeichen auf des Priesters Gewand zeigten weder Symboliken einer Katze noch ein großes A, was nur eines bedeuten konnte: hier kam ein weiterer „Glaube“ ins Spiel.
Neretsro Hände zitterten bereits, als er einen großen Schluck Met nahm.
Und begleitet wurde dieser Priester von einem rot beschuppten Wesen mit einem brennenden Schwert an seiner Seite. Und zu allem Überfluss schien es auch noch traurig zu sein, was es nicht einfacher machte, es nicht zu mögen.
Nicht auszumalen wenn sie auch noch Helden vergangener Tage rund um die Geschehnisse Lorits waren.
Dann war da noch dieser Söldnerhauptmann Brock. Abgesehen von seinem Knoblauchgeruch schien er ein rauer Geselle zu sein, der sicher schon viel gesehen hatte. Auch wenn Nerestro kein Freund von Söldnern war, so machte dieser wenigstens den Anschein dass ihm eine Lüge so fremd war wie Nüchternheit. Und außerdem schien er kein Held zu sein, was ihn noch sympathischer machte. Und um dem ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen hatte er noch keinen einzigen Dämon erwähnt, an den er zu glauben schien, was ihn grundsätzlich zu einem potentiellen Sofresgläubigen machte.
Und rund um diesen Brock fiel ihm auch wieder dieses Unwesen ein, dass stetig in dessen Nähe zu finden war. Miasol, ein bocksbeiniges, gehörntes und großohriges etwas, dass einem Kinderschauermärchen entstiegen schien. Es lachte fies und war lasterhaft, was es grundsätzlich schaurig machte, aber zu allem Überfluss trug es das Zeichen des Herrn Toran an seinem Gewand. ,Immerhin ein wahrer Gott' traf Nerestro ein Geistesblitz, doch irgendwie wollte ihm auch diese Kombination nicht richtig schmecken. Ein seltsames Wesen mit einem fremden Götzen war ein Ketzer, und damit konnte Nerestro was anfangen. Ein Loriter mit dem rechten Glauben war ein Glaubender, auch dass war Nerestro klar und er befand es für gut. Doch was genau war ein potentieller Ketzer mit dem rechten Glauben? Das konnte nicht richtig sein. Nerestro war sich sicher, dass dieses Wesen nur zum Schein vorgab, ein Torani zu sein, weshalb er ein besonderes Auge auf diese Kreatur werfen wollte...
Dann war da noch Tempelritter Elgor. Elgor Flammenglanz, ein schicksalsträchtiger Name, den sich dieser Knabe zugemutet hatte. Nerestro spürte das Feuer, dass in ihm loderte und dass er den Herrn stets auf seinen Lippen trug. Doch auch erkannte er, dass er ständig um dieses Wesen Furion herumschwirrte und in dessen grotesken Anschauungen wohl Sinn erkannte. Es würde notwendig sein, dringend mit ihm zu sprechen, bevor er vorlauter Katzen das Feuer des Herrn vergaß.
Und zum Schluss die junge Templerin Fabielle, die einige auch Bub zu nennen schienen, was ihm als sehr ungebührlich erschien. Sie trug das Herz am rechten Fleck und wusste sich trotz oder gerade wegen ihrer Größe zu behaupten. Aber unverkannt blieb, dass sie etwas unglücklich stimmte und so wie es schien, versuchte sie dieses etwas regelmäßig zu ertränken, allerdings nicht mit Wasser, sondern eher mit Gebrautem, Gebranntem und Gekeltertem. Auch hier würde es Not tun, das ein oder andere Gespräch zu führen.
Und er war sich sicher, dass er bald an Marhault eine schriftliche Beschwerde aufsetzen würde, wie viel Unzucht und Fremdrassigkeit er in seine Kriegszüge denn noch vorhatte zuzulassen...
Zuletzt geändert von Nerestro am Do 16. Apr 2009, 10:57, insgesamt 2-mal geändert.
Einmal dachte ich ich hätte Unrecht. Doch glücklicherweise hatte ich mich geirrt.
Re: In der Dunklen Mark...
In seinem Zelt angekommen rüstet Furion nicht ab lediglich seine Maske nahm er ab und saß sich auf den steinigen Boden. Umringt von mehreren Kerzen die einen spärlichen Schein auf ihn warfen umklammerte er sein Amulett und vertiefte sich in die Astrale Welt.
….
Weit entfernt stieß seine Stimme auf Widerhall „Meine Ho`h wird haben die dunkle Ebene erreicht und es sind nur noch wenige Tage die uns von der Toranifeste trennen. Mach dir keine Sorgen den anderen sowie mir selbst geht es gut. Jedoch ist es seltsam ich hatte eine Eingebung von einem großen Schatten der sich über das Land gelegt hat.
Bitte Celestine bete für uns und richte meinem Sohn grüße von mir aus. Ach ja bevor ich es vergesse ich denke Elgor wird den Weg einschlagen, ich hab ihn hoffentlich heute nicht zu sehr erschreckt aber du weißt ja wie das ist. Ruhe wohl meine Fayala`meh“
Dann löschte er die Kerzen und begab sich nun endgültig zur Nachtruhe.
….
Weit entfernt stieß seine Stimme auf Widerhall „Meine Ho`h wird haben die dunkle Ebene erreicht und es sind nur noch wenige Tage die uns von der Toranifeste trennen. Mach dir keine Sorgen den anderen sowie mir selbst geht es gut. Jedoch ist es seltsam ich hatte eine Eingebung von einem großen Schatten der sich über das Land gelegt hat.
Bitte Celestine bete für uns und richte meinem Sohn grüße von mir aus. Ach ja bevor ich es vergesse ich denke Elgor wird den Weg einschlagen, ich hab ihn hoffentlich heute nicht zu sehr erschreckt aber du weißt ja wie das ist. Ruhe wohl meine Fayala`meh“
Dann löschte er die Kerzen und begab sich nun endgültig zur Nachtruhe.
Re: In der Dunklen Mark...
„Habt Dank für den guten Met und die Züge am Rauchkraut, wie auch immer dieses exotische Ding funktionieren mag, an dem diese Schläuche stecken, Tempelritter Torgar, doch ich denke es wird Zeit für mich zu Bette zu gehen, und einen kurzen Rundgang bei den Lagerwachen will ich mir nicht ersparen.
Ich wünsche eine gute Nacht, Templer, und möge der Herr über dich wachen!“
Nerestro verließ den Tisch und schritt nach draußen, wo er nicht nur den verdutzten jungen Elgor stehen sah, sondern auch Falk und Endiria erblickte. Kurz warf er ihnen einen Blick zu, bevor er sich Elgor zuwandte.
„Gute Nacht, Tempelritter, möge der Herr über deinen Schlaf wachen!“
Dann setzte er seinen Rundgang fort, um ein wenig mit den Servanten und Freischärlern zu sprechen, die ihren Wachdienst versahen.
Ich wünsche eine gute Nacht, Templer, und möge der Herr über dich wachen!“
Nerestro verließ den Tisch und schritt nach draußen, wo er nicht nur den verdutzten jungen Elgor stehen sah, sondern auch Falk und Endiria erblickte. Kurz warf er ihnen einen Blick zu, bevor er sich Elgor zuwandte.
„Gute Nacht, Tempelritter, möge der Herr über deinen Schlaf wachen!“
Dann setzte er seinen Rundgang fort, um ein wenig mit den Servanten und Freischärlern zu sprechen, die ihren Wachdienst versahen.
Einmal dachte ich ich hätte Unrecht. Doch glücklicherweise hatte ich mich geirrt.
- Hauptmann I. Brock
- Servant
- Beiträge:101
- Registriert:Mo 9. Feb 2009, 12:44
- Wohnort:Königsbrunn, Bayern
Re: In der Dunklen Mark...
Brock hatte sich aus der Menge gelöst, einige offene Fragen in seinem Hinterkopf gespeichert, die er aber, nachdem er sich entsonnen hatte, ein Söldner zu sein, noch weiter nach hinten schob. Der Hauptmann war hier um gegen Geld seine Waffen in den Dienst zu stellen, was scherten ihn dann die Herzen dieser Leute? Seufzend setzte er einen Fuß vor den Anderen, denn die Frage konnte er sich selbst beantworten. "Freunde" murmelte er. Aber er dürfte es nicht zeigen. Er war schliesslich Söldner. Kein Platz für Freundschaften.
Brock blickte sich um. Vielleicht sollte er nochmals nach seinen Männern schauen. Plötzlich stieß er fast gegen einen geistlich gekleideten Mann, den er als Nerestro erkannte. Er hatte ihn auf den Ordenstagen erblickt. Von ihm konnte sich Brock kein Bild machen, hatte er ja auch noch nie ein Wort mit ihm gewechselt. Respektvoll abschätzend verneigte sich der Hauptmann kurz für das Missgeschick, nicht ohne den Priester kurz zu taxieren.
"Verzeiht mir, Herr, ich sah Euch nicht kommen. Um ein Haar wäre ich Euch auf den Fuß getreten....."
Brock blickte sich um. Vielleicht sollte er nochmals nach seinen Männern schauen. Plötzlich stieß er fast gegen einen geistlich gekleideten Mann, den er als Nerestro erkannte. Er hatte ihn auf den Ordenstagen erblickt. Von ihm konnte sich Brock kein Bild machen, hatte er ja auch noch nie ein Wort mit ihm gewechselt. Respektvoll abschätzend verneigte sich der Hauptmann kurz für das Missgeschick, nicht ohne den Priester kurz zu taxieren.
"Verzeiht mir, Herr, ich sah Euch nicht kommen. Um ein Haar wäre ich Euch auf den Fuß getreten....."
UNd die Moral von der Geschicht: Gräber schänden tut man nicht......
Re: In der Dunklen Mark...
Einige Zeit hielt Elgor inne. Sein Blick zeigte Verwirrung und Ratlosigkeit.
'Vielleicht ist dieser Weg der falsche oder vielleicht ist genau dies der Weg den Sofres für ihn ausgesucht hat oder vielleicht ...'
Unzählige Fragen gingen ihm durch den Kopf, bis zu dem Augenblick als ihm der Priester aus den Gedanken riss.
"Auch euch eine gute Nacht und Sofres mit euch."
Mit diesen Worten entschloss er sich die Antwort auf eine weise zu finden, wie er es früher einmal tat.
Nun wandelte sich sein Gesichtsausdruck in Entschlossenheit um und mit kräftigen Schritten machte er sich auf den Weg zu seinem Zelt.
Dort angekommen legte er die Maske die ihm Furion gab auf sein Bett und darauf hin begann er sich abzurüsten, schlussendlich trug er nur noch eine alte Leinenhose, das Amulett Furions, die Kette die einst Irion gehörte und dessen Schwert.
So bekleidet, begab er sich zum Rande des Lagers. Der raue und kalte Wind ließ ihn kurz erschaudern und der eisige Boden ließ seine Füße pulsieren, doch genau dies war sein Ziel.
Einige Servanten stellten sich ihm in den Weg und blickten einen Augenblick verdutzt, bis sich einer aus der Gruppe löste: "Du da, zurück ins Lager, hier draußen ist es zu gefährlich für dich!"
Elgor blickte auf und das Licht der Fackeln umspielten die ernsten Züge seines Gesichts und ließen seine Templerkette aufglänzen: " Macht euch keine Sorgen um mich, ich werde zurückkehren und wenn nicht, so ist es der Wunsch Sofres!"
Nun erkannten die Männer den Krieger als einer der Tempelritter und so gingen sie beiseite. "Verzeiht Herr, dass wir euch nicht erkannten, aber seit ihr euch..."
Doch diese Worte hörte der junge Templer schon nicht mehr...
Er ging einige Zeit über die Felsen hinweg, bis ihm sein Gefühl sagte, dass dies der richtige Ort ist.
Nun hatte die Kälte der Nacht seinen ganzen Körper eingefangen. Doch sein Geist bemerkte nichts von alle dem und so kniete er sich auf den steinigen Boden und begann laut zu betten.
"Die Sofres domine... "
Nach dem er mit dem Gebet fertig war, nahm er sein Schwert mit beiden Händen und begann zu Trainieren, so wie es ihm einst von Irion gelehrt wurde.
Am eisigen Boden war es ihm jedoch nicht vergönnt stets das Gleichgewicht zu behalten und so fiel er das eine oder andere Mal zu Boden, wobei er sich meist einige Schürfwunden auf dem rauen Steinen einfing.
Nach einiger Zeit war sein Geist von allen weltlichen belangen frei.
Einige Stunden später war es ihm nicht mehr möglich das Schwert in der Luft zu halten und so ließ er sich auf seine Knie und begann erneut mit einem Gebet, Schweiß und Blut rannten an ihm herab, doch davon ließ er sich nicht beirren.
Irgendwann jedoch verließen ihn seine Kräfte, er klappte zusammen, das Letzte was er noch erkannte, bevor ihm schwarz vor seinen Augen wurde, waren die Lichtstrahlen der aufgehenden Sonne und er begann zu lächeln.
'Vielleicht ist dieser Weg der falsche oder vielleicht ist genau dies der Weg den Sofres für ihn ausgesucht hat oder vielleicht ...'
Unzählige Fragen gingen ihm durch den Kopf, bis zu dem Augenblick als ihm der Priester aus den Gedanken riss.
"Auch euch eine gute Nacht und Sofres mit euch."
Mit diesen Worten entschloss er sich die Antwort auf eine weise zu finden, wie er es früher einmal tat.
Nun wandelte sich sein Gesichtsausdruck in Entschlossenheit um und mit kräftigen Schritten machte er sich auf den Weg zu seinem Zelt.
Dort angekommen legte er die Maske die ihm Furion gab auf sein Bett und darauf hin begann er sich abzurüsten, schlussendlich trug er nur noch eine alte Leinenhose, das Amulett Furions, die Kette die einst Irion gehörte und dessen Schwert.
So bekleidet, begab er sich zum Rande des Lagers. Der raue und kalte Wind ließ ihn kurz erschaudern und der eisige Boden ließ seine Füße pulsieren, doch genau dies war sein Ziel.
Einige Servanten stellten sich ihm in den Weg und blickten einen Augenblick verdutzt, bis sich einer aus der Gruppe löste: "Du da, zurück ins Lager, hier draußen ist es zu gefährlich für dich!"
Elgor blickte auf und das Licht der Fackeln umspielten die ernsten Züge seines Gesichts und ließen seine Templerkette aufglänzen: " Macht euch keine Sorgen um mich, ich werde zurückkehren und wenn nicht, so ist es der Wunsch Sofres!"
Nun erkannten die Männer den Krieger als einer der Tempelritter und so gingen sie beiseite. "Verzeiht Herr, dass wir euch nicht erkannten, aber seit ihr euch..."
Doch diese Worte hörte der junge Templer schon nicht mehr...
Er ging einige Zeit über die Felsen hinweg, bis ihm sein Gefühl sagte, dass dies der richtige Ort ist.
Nun hatte die Kälte der Nacht seinen ganzen Körper eingefangen. Doch sein Geist bemerkte nichts von alle dem und so kniete er sich auf den steinigen Boden und begann laut zu betten.
"Die Sofres domine... "
Nach dem er mit dem Gebet fertig war, nahm er sein Schwert mit beiden Händen und begann zu Trainieren, so wie es ihm einst von Irion gelehrt wurde.
Am eisigen Boden war es ihm jedoch nicht vergönnt stets das Gleichgewicht zu behalten und so fiel er das eine oder andere Mal zu Boden, wobei er sich meist einige Schürfwunden auf dem rauen Steinen einfing.
Nach einiger Zeit war sein Geist von allen weltlichen belangen frei.
Einige Stunden später war es ihm nicht mehr möglich das Schwert in der Luft zu halten und so ließ er sich auf seine Knie und begann erneut mit einem Gebet, Schweiß und Blut rannten an ihm herab, doch davon ließ er sich nicht beirren.
Irgendwann jedoch verließen ihn seine Kräfte, er klappte zusammen, das Letzte was er noch erkannte, bevor ihm schwarz vor seinen Augen wurde, waren die Lichtstrahlen der aufgehenden Sonne und er begann zu lächeln.
Der Wind, der über die Strasse fegt, verteilt seine Wärme und Einsamkeit über alle Menschen gleichermassen...