Aufbruch zur Dunklen Mark

Hier spielt die moderierte Hauptstranggeschichte
Makyeh
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Di 31. Mär 2009, 01:56

Makyeh erschrickt fürchterlich, als Skjala auf einmal neben ihm steht... diese Frau weiß, wie man sich anschleicht... ihm wäre fast das Herz stehen geblieben.

Dann atmer er tief durch und meint:

"Zieh dich an, nimm deine Zaubersprüche zusammen und komm mit, es gibt wahrscheinlich Arbeit zu verrichten."

Mit diesen Worten und gespanntem Bogen stürmt der Söldner aus dem Zelt... er ist nur im direkten Schein der Fakeln, welche hier und dort gegen den Regen anlodern, zu sehen, ansonsten tarnt ihn sein dunkelbraun-grauer Mantel fast perfekt in der Nacht.

Er sieht sich um und findet denjenigen, den er gesucht hat.

"FALK!"

Er rennt auf den Magier zu.

"Falk... was ist hier los? Warum wird ein Kriegshorn geblasen und...", er lauscht angestrengt in die Nacht, "... was sind das für Geräusche?"

Ein Schauer läuft Maky über den Rücken... die Geräusche sind unheimlich und doch erwecken sie in ihm mehr Aufmerksamkeit als Furcht.
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Zeige es mir und ich werde mich daran erinnern.
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Falk
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Falk » Di 31. Mär 2009, 11:16

Falk dreht sich bei dem Ruf um und erblickt den Söldner .....

"Ich weiß es nicht Makyeh - beim Hornstoß ging ich von einem Alarm aus .... doch scheint noch keine augenscheinliche Gefahr aufgetreten zu sein. Aber richt ihr diesen abstoßenden Luftschwall?
Irgendetwas stimmt nicht ..... wartet kurz - ich will etwas versuchen ....."
Falk kniet sich auf die nackte Erde und zieht sich die Handschuhe aus. Mit beiden Händen berührt er den Boden vor ihm.

Er scheint sich nochmal zu konzentrieren auf die Geräusche aber auch auf den Geruch .... dann murmelt er einige leise Worte und spannt sich an.
Seine Hände krallen sich leicht in den Boden und ein stöhnen kommt über seine Lippen.....
Dann öffnet er ruckartig die Augen .... erneut blickt er den Söldner an.

"Was immer es ist - es kommt von Westen her - aus der dunklen Mark .... aus der Richtung in die wir ziehen. Ich kann nicht sagen um was es sich handelt, aber die Kraft und Ruhe der Erde wird davon gestört.
Was immer es also ist - es ist nichts natürliches ..... "

Er blickt Makyeh und Skjala an. "Bereitet euch besser darauf vor, dass wir schneller Seite an Seite kämpfen müssen als uns lieb ist."

Dann steht er auf und sucht mit dem Blick den Baron oder einige der Ritter. Da er keinen von Ihnen auf den ersten Blick ausmachen kann winkt er Makyeh ihm zu folgen und geht zum Westrand des Lagers. Einige Soldaten blicken dort in die Dunkelheit bei ihrem Eintreffen, aber es scheint alles ruhig zu sein.
Falk geht zu den Männern ohne sich weiter um Förmlichkeiten zu scheren:
"Du da .... hole Beron Fenrir und die anderen - sag sie sollen hierher kommen zum westlichen Lagerrand. Und du (an den zweiten gewendet) gehst zu den anderen Lagerseiten und sagst den Wachen sie sollen die Augen offen halten. Alle anderen bleiben hier bei uns".

Makyeh
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Di 31. Mär 2009, 16:17

Makyeh folgt Falk, der zur Westseite des Lagers läuft.

Als er dort angekommen ist merkt er, dass nicht nur sie in Alarm versetzt sind sondern noch viele mehr.

"Verdammt noch eins, jetzt denkt man das Gröbste käme erst in der Dunklen Mark selber und dann so etwas."

Er zieht sein Rüstzeug fester und als er damit fertig ist ruft er laut:

"BOGENSCHÜTZEN ZU MIR!"

Der Söldner muss wissen, wie viele Männer im Umgang mit Pfeil und Bogen geübt sind, damit er weiß ob sich eine Aufstellung lohnt.
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Bub
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Bub » Di 31. Mär 2009, 20:07

"Falk, hier drüben!"

hört er eine vertraute Stimmte...
"riechst du es? der geruch der untoten... unverkennbar. gut, dass du stellung bezogen hast erdöfa und fenrir werden hier bleiben. ich laufe zum lagereingang... die untoten sind nicht unsere einzigen besucher heute nacht."

und schon eilt sie in die entgegengesetzte richtung davon.

"Furion!" schreit sie einer der Gestalten am Lagereingang entgegen. Entgeistert lassen die Wachen die Waffen sinken und als die beiden Figuren in den Schein des Lichtes reiten wird ihr anblick.... nicht annähernd angenehmer. Gut der eine sieht zwar nur ein wenig grimmig aus... aber der andere... ist er ein Ork?
Nur weil Fabielle ihn mit -Furion- angesprochen hat können ihn die Wachen den Legenden zuordnen.
"Ah, Elgor, ihr kommt beide genau recht.... wappnet euch und folgt mir... ihr riecht es bestimmt selbst... es gilt untotes Fleisch zu verarbeiten.

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Skjala Cantera
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Skjala Cantera » Di 31. Mär 2009, 21:13

Skjala hat sich derweil angezogen. Makyeh ist schon ins die Nacht verschwunden. Leise tritt sie aus dem Zelt und sieht sich um. Es ist nichts Verdächtiges zu sehen, aber ein eigenartiger Geruch liegt in der Luft. Skjala bleibt einen Moment mit geschlossenen Augen stehen und konzentriert alle ihre Sinne auf das Unbekannte, was dort draussen in der Nacht liegt. Lange kann sie nichts spüren, doch dann stellen sich ihre Nackenhaare auf. Ruckartig reisst sie die Augen auf und rennt nach draußen.
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Lex » Di 31. Mär 2009, 21:23

Bei einem kleinen Zelt in der Nähe des Kommandozeltes wird die Plane beiseite geschlagen und Miasol tritt heraus. Sie schaut sich um und ist erneut dankbar für ihre Nachtsicht, die sie selbst in mondlosen Nächten nicht enttäuscht.

Das Scheppern einer Rüstung nähert sich und Hauptmann Brock kommt um die Ecke gelaufen. Als sie ihn erblickt, nickt sie ihm zu: "Irgendwelche Befehle von Seneschall Elsdragon oder Ritter Fenrir? Ich sollte mich vielleicht einmal umsehen. Von hier aus ist nichts zu erkennen..."
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Bub » Di 31. Mär 2009, 23:00

"Du Söldner!" wird Makyeh von der Seite angeblafft.
"Die Bogenschützen werden von den Hütern angeführt... wenns dir nichts ausmacht (er schüttelt den Kopf). .. und jetzt zurück in die Reihe..."

Dann bewegt sich er Koloss ohne weitere erklärung weiter nach vorne...
"Eine Bogenschützen Kompanie wird der mitten in der Nacht sowieso nicht finden... Leute gibts" denkt er bei sich.

Derweilen wird der Geruch immer stärker und dann wird jenen die sie zuerst erblicken klar warum es so lange gedauert hat bis die Gefahr zu sichtbar wurde.
Untote, sie kriechen, humpeln, stolpern auf das Lager zu. Von allen Seiten kommen die ekelhaft stinkenden Kadaver aus dem Wald.
Sie sind so langsam, dass man jeden ihrer Schläge schon lange bevor er ausgeführt wird erahnen kann.

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Nerestro
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Nerestro » Di 31. Mär 2009, 23:20

Nerestro lungerte gerade gedankenverloren in seinem Stuhl.
Wieder einmal war es geschehen, genau das, was er heute noch an Isan so beneidet hatte. Kaum holte er zu einer kräftigen geschichte aus, langweilte er sein Gegenüber und der Moralhammer, der die tragenden Nägel in die Historie schlug verklang im Schnarchen des Tempelritters ihm gegenüber, der während seiner Geschichte eingeschlafen zu sein schien.

Mit einem Mal lag dieser geruch in der Luft, herangetragen von einem lauen Nachtwind, doch deutlich wie der beißende Geruch von Schweiß.

Als er die Rufe laut werden hörte verbannte er den Nebel des Alkohols aus seinen Gedanken und wandte sein Wort an Torgar:
"Hiev dich aus deinem Stuhl, Templer! Der Zorn des göttlichen Bruders soll jene ereilen, die nicht nur unsere Nacht-, sondern auch die Totenruhe stören! Bei Sofres!"
Er griff nach seiner Waffe und stürmte an den nächstgelegenen Lagerrand um dort auszuhelfen.
Einmal dachte ich ich hätte Unrecht. Doch glücklicherweise hatte ich mich geirrt.

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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Di 31. Mär 2009, 23:53

Makyeh funkelt den Mann, der ihn gerade angebrüllt hat an.

Dann aber steht er stramm und sagt:
"Ja, Herr, verzeiht, Herr."

Er geht auf die Schützen zu.

"Ruhig, Maky... er will sicherlich nur dein Bestes... ich werde mal mit der Tempelritterin Fabielle sprechen müssen, wem ich eigentlich wirklich unterstehe.", flüstert er zu sich selbst und stellt sich dann neben einen anderen Bogenschützen.

Als er Haltung eingenommen hat mustert er kurz den Kerl neben ihm... doch dann wird der Geruch, der schon die ganze Zeit über in der Luft lag, stärker und beraubt Makyeh seines Atems.

Seine Augen erblicken in der Dunkelheit Körper, die sich bewegen. Der Trick ist, sich nicht direkt auf die Objekte zu konzentrieren sondern ein kleines Stück weit daneben zu schauen, dann sieht man besser.

Es sind viele... sehr viele... aber sie sind auch sehr langsam.

Irgendetwas an ihnen ist falsch... ganz falsch... diese Bewegungen... dieser Gestank...

"Skjala!! Wo bist du, Skjala?"
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Skjala Cantera » Mi 1. Apr 2009, 00:04

Skjala hatte geahnt, dass etwas in der Nacht lauerte, das nicht natürlich war. Etwas, was den Fluss der Magie störte. Entgegen all dem, was Makyeh einmnal als Vernuft bezeichnet hatte (und von der sie, laut Makyeh, nicht sonderlich viel besaß), hatte sie das Lager verlassen um nachzusehen, was es war, das alles so durcheinander brachte. Zu groß war die Neugier gewesen.

Aber als sie die Untoten sieht, ist sie erst einmal so erstaunt, dass sie erstarrt. Mit offenem Mund starrt sie den wankenden, unendlich langsamen Gestalten entgegen und rührt sich nicht.

Eine leise Stimme in ihrem Kopf sagt ihr, dass sie etwas unternehmen muss; kämpfen, weglaufen oder wenigstens Angst haben. Doch Skjala empfindet nur Faszintaion und Erstaunen. Erst als einer der Untoten so nahe ist, dass sie ihn berühren könnte, und das Monster unendlich langsam den Arm hebt, greifen ihre Überlebensinstinkte.

Instinktiv reisst sie die Arme über ihren Kopf und spürt, wie ein heisser Ruck durch ihren Körper geht. Kurz flammt es vor ihren Augen auf, und sie sieht durch ihre Fingerspitzen, wie Asche auf den Boden fällt.

Jetzt erwachen ihre Beine auch wieder zu Leben und mit einem Gefühl, dass ihr Herz dazu veranlasst hart gegen ihre Rippen zu schlagen, stolpert sie zurück.

Gerade als das Lager wieder erreicht hat, hört sie eine Stimme, die ihren Namen ruft. Völlig ausser Atem und von dem Anwenden der Magie erschöpft, hält sie inne.
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