Geführt von Tempelritter Torgar begab sich eine Delegation von S.C.H.W.E.R.T. im 6. Mond des Jahres 1026 DF nach Lium Fèin
um die dortige Armee gegen die schändlichen Nechtam zu unterstützen.
Der Bericht wurde von Prior Ronan Silbertreu, Diener des feurigen Herrn verfasst.
Übertragen in das Archiv der Akademie durch Bren von Karun.
Bericht: Feldzug gegen die Nechtam in Lium Fèin
Datum: 3. Tag des 6 Mondes bis 7. Tag des 6 Mondes im Jahr 1026 nDF
Verfasser: Prior Ronan Silbertreu für den Sofres Orden
Angehängte Dokumente:
- Logbuch des Kapitäns Alaric Seeborn
- Gebetsbuch der Kristallelbe Anoriel Norui Hathel
- Diverse kleine Kristalle unbekannter Nutzung
Teilnehmende Personen:
Sofres Orden: Tempelritter Torgar von Sarma, Prior Ronan Silbertreu, Servant Felix
Toran Orden: Prior Rabig und Servant Sorian
Gereane Orden: Prior Florian
Landsturm: Schildträger Blim
Magus Major Inngold vom Sonnhof
Zusammenfassung
Die Orden Lorits wurden von den Diplomaten Lium Feìns gebeten dem Inselreich beim Kampf gegen die schändlichen Nechtam beizustehen und daher wurde Tempelritter Torgar damit beauftragt eine Gruppe nach Lium Feìn zu führen. Wir (siehe Teilnehmende Personen) kamen auf einer der Inseln an und gliederten uns in das Heer ein. Auf dem Weg zum Heerlager, wo wir auf den König Lium Feìns treffen sollten, wurde der Heereszug durch einen Befehl aufgeteilt und ein Teil des Heeres, zu dem wir gehörten, sollte an einen anderen Ort gehen um dort die Nechtam zu bekämpfen. Die Nechtam führten seit Jahrhunderten Krieg gegen die Götter und bedienten sich seit langem dunkler Magie, Seelenmagie und auch Nekromantie, um ihre Ziele zu erreichen.
Auf dem Weg zu unserem neuen Bestimmungsort wurden wir in den Wäldern von einem seltsamen Nebel umschlossen. Der Nebel war so dicht, dass sich der Heereszug aus den Augen verlor und getrennt wurde. Unsere Gruppe konnte gerade so den Kontakt zu unseren nächsten Kameraden, einer Delegation aus der Zwillingsmark, halten. Als sich der Nebel dann wieder plötzlich auflöste, standen unsere beiden Gruppen alleine im Wald.
Als wir unseren Weg fortsetzten, wurden wir sogleich von Schattenhaften Kreaturen angegriffen. Wir schlugen die Angreifer zurück und vernahmen plötzlich stimmen. Die einer Frau die sich Gilliamesch Menkaura nannte, einer so genannten Stadthalterin der Nechtam und die eines Mannes namens Bran, dem Totengott Lium Feíns. Mir wurde mitgeteilt, dass solche Visionen in Lium Feín durchaus vorkamen. In der Vision waren wir Zeuge, als die Stadthalterin der Nechtam vorderte den Totengott heraus und drohte ihm.
Nachdem die Vision verklungen war, wurden wier wieder von Schatten angegriffen. Dank dem Herrn Sofres und seinem Wirken durch mich, konnte ich das trockene Gras ringsum mit einer kleinen Flammenwalze in brant setzten und so unsere Flucht bewerkstelligen.
Wir kamen in ein vorbereitetes Heerlager in dessen Mitte ein riessiger Ring aus alten Steinsäulen, ähnlichen einem alten Tempel, errichtet worden war. Neben dem Kreis stand ein großer Obelisk an dessen Spitze ein Feuer brannte. Wir konnten später herausfinden, dass diese Runie ein alter Tempel des hießigen Sonnengottes Luaq war, der vor sehr langer Zeit von den Persejdan, einem alten Volk das von den Nechtam vernichtet worden war, errichtet wurde.
- Ein singendes, humanoides Wesen, das aus Kristall zu bestehen schien,
- eine Frau in weiten, grünen Gewändern und einem Stab auf dessen Spitze ein Spiegel eingelassen war,
- ein Krieger in Vollplatte
- ein Mann, der mit einer Einhandmuskete schoss und in die typischen Gewänder eines Seemanns gehüllt war und
- eine Elbin in Silber-Roten Wappenrock, einer goldenen Rüstung und einem Symbol auf dem Wappenrock, welches dem Symbol verdächtig ähnlich war, welches die Kristallelben Lorits für Sol verwenden.
Diese Kämpfer schien nicht besiegt werden zu können, denn egal was wir gegen sie aufboten, sie schmetterten es ab und konnten nicht aufgehalten werden. Den Vieren sei dank, ließen die Krieger, nachdem sie das halbe Lager niedergemacht hatten von ihrem Tun ab und verschwanden.
Es gab, drei Situation vor Ort die einer Klärung bedurften. Im folgenden werde ich über diese im einzelnen und zusammenhängen Berichten.
Der Fall Brans
Während unseres Aufenthalts rings um den Steinkreis, wurden wir immer wieder Zeuge des Kampfs der Nechtam Gilliameschs gegen Bran im Reich des Totengottest. Zu Anfangs schien es, als wäre das unterfangen selbstverständlich zum Scheitern verurteilt. Doch hatte die Nechtam eine Macht angerufen die selbst der Totengott Bran nicht bezwingen konnte. Die Zeit. Gilliamesch verhöhnte Bran und ihrer Überlegenheit, berichtete sie, dass sie vor Jahren etwas gefunden hatte. Ein Gefägnis, das älter als alles war was sie je gesehen hatte, ein Gefängnis das aus der Zeit selbst geschaffen worden war, in dem Kreaturen eingeschlossen worden waren, Dämonen wie sie es nannte. Dieses Konzept adaptierte sie und nutze es nun um Bran selbst damit anzugreifen. Schockierenderweise, gelang ihr das unterfangen und sie konnte Bran tatsächlich besiegen und soweit ich beurteilen kann vernichten. Sowohl Bruder Rabig als auch ein anwesender Bran Priester bestätigten, dass der Totengott fort war.
Doch mit seinem verschwinden ergab sich das Problem, dass es nun keinen Hüter mehr für das Totenreich gab und Gilliamesch, trotz ihrer stärke, es nicht schaffte das Reich zusammen zu halten. In einer der Visionen sagte sie, dass ihr dies auch bewusst wäre und dass eine andere Nechtam Amenirdis dafür auserkoren worden war, da sie die Stärke besaß die Gilliamesch fehlte.
Im Verlauf unserer Anwesenheit erschienen auch Amenirdis und ein weiterer Nechtam, namens Syrannos, immer wieder im Steinkreis auf. Sie versuchten die Anwesenden davon zu überzeugen, dass sie diejenigen waren, die die Opfer und nicht die Verbrecher am Göttlichen Recht waren. Im Verlauf der nächsten Tage kam die Idee auf, dass nicht Amenirdis sondern Beleja, Brans Tochter, das Totenreich übernehme sollte. Durch ein Gebet eines Beleja Priesters im Lager wurde festgestellt, dass Beleja dem Vorschlag zustimmen würde, sofern die anderen Götter auch für diesen Vorschlag waren.
Im Verlauf des dritten Tages unserer Anwesenheit bei dem Steinkreis, hatten mehrere Personen Visionen der Lium Feìner Götter. Die Götter wiesen die Auserwählten an, von denen Torgar der Auserwähltem des Gottes der Handwerker war, in ihrem Namen recht zu sprechen. Daraufhin entstand eine Art Tribunal in dem vier Leitsätze die Festgefahrene Situation und Beleja weiteren Verbleib regeln sollten. Sinngemäß waren dies
- Die Anführer der Nechtam würden allesamt hingerichtet, es stünde ihnen aber frei selbst den Tod zu wählen.
- Amenirdis übergab ihre Macht an Beleja, damit diese das Totenreich übernehmen könne
- Die Götter würden Beleja in ihrer Aufgabe das Totenreich zu überwachen unterstützen
- Die Nechtam würden wieder in den Kreislauf eingegliedert und wieder Zugang zum Totenreich, respektive dem Seelenmeer bekommen. Sollten die Nechtam jemals wieder gegen die Schöpfung agieren, würden sie abermals aus dem Kreislauf entfernt werden. Was gegen dei Schöpfung wäre, würde Luac der Gott der Sonne und des Gesetztes entscheiden.
Die vier Punkte wurden dann den beiden Nechtam stellvertretend vorgetragen. Nach langem hin und her kam man schließlich zu einem Konsens, denn das einzige was die Nechtam wollten war, eine Entschuldigung der Götter und ein paar der Auserwählten gaben ihnen im Namen der Götter diese Entschuldigung.
Amenirdis sicherte uns zudem zu, dass bei der Schlacht gegen die Smaragdspinne zu helfen. Sobald der Heerführer der Nechtam geschwächt worden war, würde sie kommen und ihm seine Kräfte entziehen und an Beleja weitergeben. Sie hielt Wort und ging zusammen mit der Smaragdspinne in den Freitot. Bei dem Gespräch zwischen Amenirdis und der Smaragdspinne stellte sich heraus, dass die Spinne von dem Wesen Krell in den Luac Tempel gesperrt worden war und dass Krell auch die Familie der Smaragdspinne getötet hatte. Die Smaragdspinne wollte schlicht Rache an dem Krell üben.
Die Arena
Wie schon erwähnt stellte uns der Luac Tempel Vorort für diverse Prüfungen die wir nicht ignorieren konnten. In den Wäldern ringsum befanden sich Schreine der übrigen Lium Feìner Götter und wenn man dort ein Gebet an den jeweiligen Gott richtete, wurde ein Licht am Luac Schrein entzündet, woraufhin eine Hilfestellung während der Prüfung entstand. Alle 7 Prüfungen tauchte die Smaragdspinne auf und verhöhnte uns. Jedes Mal war sie Stofflicher und hatte mehr Kontrolle über die ihre Kräfte und die Anwesenden. Es gab mehrere dieser 7 Durchläufe in denen die Entstehungsgeschichte Lium Feìns "erzählt" wurde. Uns wurde klar, dass wir bei jeder geschafften Prüfung, die Smaragdspinne weiter aus ihrem Gefängnis befreiten, ohne dass wir dabei etwas dagegen unternehmen konnten. Es ergab sich zum Glück durch die Befreiung der sechs Helden und die Verurteilung der Nechtam eine Gelegenheit, die Smaradgspinne trotz ihrer großen Macht zu bezwingen.
Die sechs Helden
Durch ein am nächsten Tag, dem 4. Tag des 6 Mondes, gefundenes Pergament, einem Logbuch eines gewissen Kaptain Alaric Seeborn, konnten wir die Identitäten und Schicksale der fünf Krieger klären, die uns am Tag zuvor angegriffen hatten.
Der Kristallwesen war ei Auralith namens Liyrradis, der Plattentragende Krieger gehörte zum Volk des Drachen und wurde Hartwin von Falkenruin genannt und die Elfe gehörte zum Volk der Kristallelben und wurde Anoriel Norui Hathel genannt und alle drei gingen in Lorit an Bord eines Schiffes namens Morgendämmerung, dessen Kapitän Alaric Seeborn, der Seeman der Gruppe, war. Das Schiff nahm in der heutigen Zwillingsmark noch zwei weitere Passagiere auf, eine Magierin namens Serephine von Lichtenwacht und eine Gelehrte die Namentlich nicht erwähnt wird.
Da sowohl die Zwillingsmark als Eichmark bezeichnet wurde und auch des Umstands, dass in Lorit keine Ordensleute sondern eine Kriegerin der Kristallelben an Bord ging, lies die Vermutung aufkommen, dass diese Reisegruppe lange Zeit vor Dantos Fall aufgebrochen war. Wir schätzten den Zeitraum auf 1500 - 2000 Jahre vor heute.
Die Gruppe reiste auf jene Insel des Landes Lium Feín auf derer wir uns aktuell befanden um dort ein Übel namens Smaragdspinne zu bekämpfen. Die Smaragdspinne war ein mächtiger Nechtam, der Heerführer dieses Volkes. Dazu hatte die Sol-Kriegerin Anoriel ein klerikales Artefakt geschaffen, welches wir unweit des Lagers im Wald fanden, mit dem sie die Schicksale der Gruppe in sich gestärkt und verwoben hatte um so genug Kraft aufzuwenden um die Smaragdspinne zu besiegen. Durch eine fatale Fehleinschätzung der Magierin Serephine, konnte die Smaragdspinne die Verbindung zu einander korrumpieren und tötete die Gelehrte und unterjochte die Gruppe in ihren Dienst.
Wir untersuchten das Sol-Artefakt, welches Anoriel geschaffen hatte und ich stellte fest, dass es mit persönlichen Gegenständen der jeweiligen Helden und dann von dort mit den Helden selbst verbunden war aber durch schwarze Adern die sich an den Verbindungen entlang fraßen, korrumpiert worden war. Ein Versuch, die rohe Macht des Sofres in das Artefakt zu leiten um es zu läutern, hatte nur wenig Wirkung, denn die Kraft floss, wie durch Löcher in einem Eimer, über die Verbindungen ab. Es würde mehr Kraft benötigten als ich aufbieten hätte können um das Artefakt zu läutern.
Immer wieder wurden wir von Geistern und Gelegentlich von den einstigen Helden angegriffen. Während eines dieser Angriffe konnte Tempelritter Torgar zu Anoriel durchdringen und ihren Geist kurzzeitig klären. Sie sagte uns, wir sollten ihre Freunde retten und danach das Artefakt zerstören.
Dem ersten dem wir Helfen konnten war der Kaptiän des Schiffes. Man hatte den alten Masten gefunden, in dem Seeborn die Namen derer zu ritzen pflegte, die gestorben waren. Als Bruder Rabig und ich den Masten, den wir im Wald gefunden hatten, mit Gebeten für die Verstorbenen segneten, erschien der Kapitän mit ein paar Mitgliedern seiner Besatzung. Er war kurzzeitig ansprechbar und bat uns, die Namen die noch fehlten in den Stamm zu schneiden. Dann griff er uns, offensichtlich widerwillig und durch die Spinne kontrolliert, wieder an.
Zurück im Lager machte sich Torgar daran, die fehlenden Namen in den Stamm zu schneiden, dies beanspruchte einige Stunden seiner Zeit. Am nächsten Tag, dem 5. Tag des 6 Mondes, konnten wir mit dem Masten dann den Kapitän und seine Mannschaft aus dem Griff der Smaragdspinne befreien. Eine andere Gruppe des Heerlagers, konnte herausfinden, dass der Kristallwesen Liyrradis etwas verloren hatte das er "sein Lied" nannte. Die Elben verwenden diese Beschreibung oft um ein Konzept zu erklären, das wir am ehesten als Seele bezeichnen würden. Über Kristallsplitter die man im Wald gefunden hatte, konnten ein paar Leute des Lagers ein Lied wiederherstellen welches Liyrradis vorgetragen wurde. Dadurch wurde auch ehr vom Griff der Smaragdspinne befreit und verschwand, aber nicht ohne einer Zusicherung, wenn in sein Horn gestoßen wurde, das er dem Lager übergab, würden er und seine Freunde kommen und uns beistehen, wenn wir gegen die Spinne ins Feld ziehen würden.
Die Magierin und der Krieger des Volks der Drachen wurden ebenfalls vom Griff der Spinne befreit, wie dies von Statten ging, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Blieb noch die Gelehrte. Diese war nicht Teil der Gruppe die uns immer wieder angegriffen hatte. Im Gegenteil, sie war ebenfalls immer wieder ins Lager gekommen, begleitet von einer gehörnten Kreatur die dem Volk der Grell angehörte. Dieses Volk war das Ursprünglichste Volk, welches den Persijan wohl als Sklaven Rasse gedient hatte. Dies Gelehrte und der Grell waren anscheinend ein Liebespaar. Sie war grundsätzlich eher offen, doch der Grell versuchte uns stets von ihr fern zu halten. Er hatte sie vor langer Zeit verletzt im Wald gefunden und sie gesund gepflegt. Irgend etwas an dieser Geschichte schien nicht zu stimmen, diese Verletzung musste vom Kampf gegen die Smaragdspinne herrühren, doch war dies vor mehr als 1000 Jahren passiert. Zudem hatte sie keine Erinnerungen an die Smaragdspinne oder den Kampf gegen diese.
Wir konnten schließlich herausfinden, dass die Gelehrte wirklich damals beim Kampf gegen die Smaragdspinne gefallen war, doch der Grell, der sich zuvor schon in sie verliebt hatte, hatte sie nicht gesundgepflegt sondern stattdessen ein Konstrukt nach ihrem Vorbild erschaffen mit dem er fortan lebte. Nachdem die Wahrheit über ihre Vergangenheit aufgedeckt worden war, löste sich das Konstrukt auf und verschwand.
Somit blieb nur mehr das Sol-Artefakt zu zerstören. Ich bereitete eine Predigt zu ehren der Vier, auf dass sie und im Speziellen Herr Sofres uns die Kraft geben würden, das Artefakt zu zerstören. Da wir keinen Vertreter der Herrin Isana in unserem Heerlager hatten, übernahm diese Aufgabe dankenswerter weise ein Priester des Atakan namens Corvus. Wir beteten zu den Vieren und der Rest verteidigte uns gegen die Angreifer, im Speziellen die Sol-Kriegerin Anoriel. Ich lies allte Kraft die Herr Sofres und die drei anderen uns gewähreten in meine Waffe fließen, lud sie so mit klerikaler Energie auf und zerschlug das Artfekat mit einem von den Göttern selbst geführten Schlag. Ich war kurzzeitig weggetreten und als ich zu mir kam, stellte ich fest, dass der Kampf um uns herum sehr getobt hatte. Kaum jemand stand noch gerade auf seinen Beinen, die meisten Lagen bewustlos und schwer verletzt am Boden. Aber, dank der Götter, war das Artefakt zerstört.
Im Lager angekommen, tauchten die Helden, offenbar gereinigt vom Schmutz der Spinne, wieder auf und bedanktten sich bei uns und versicherten uns, dass sie, sollten wir gegen die Spinne ins Feld ziehen, an unserer Seite kämpfen würden. Anoriel kam, befor sie verschwand, noch einmal mit in unserer Lager und wir betranken den Sieg mit einem Schluck Zirbenschnaps, der der Sol-Kriegern sichtlich gefehlt hatte. Ihre Erinnerungen an die Heimat waren sehr spärlich. Sie konnte nur sagen, dass eine Dunkelheit ihre Heimat begann zu umschließen, Felder verkümmerten und Elben wurden krank. Sie war ausgezogen um Hilfe und Heilung zu finden. Vom Nichtsbringer oder dem Kampf gegen ihn wusste sie nichts, sie kannte dieses Übel nicht einmal.
Appendix
Zusätzlich zu diesem Bericht bitte ich den Orden um die Rückgabe des Gebetsbuchs und der Habseligkeiten der Kristallelbe Anoriel Norui Hathel an mögliche Verwandte die noch leben. Zudem bitte ich den Orden um den Versuch einer diplomatischen Kontaktaufnahme zu den Kristallelben Lorits. Das Schicksal der Kristallelbe Anoriel hat wieder einmal gezeigt wie eng unserer alle Schicksal in Lorit verwoben ist und dass wir, sowohl Menschen als auch Elben, gemeinsame Wurzeln im Glauben haben. Zumindest sollte das Volk Anoriels in Kenntnis gesetzt werden, was mit ihr geschehen ist und welche starke Verbindung sie zu Sofres / Sol hatte. Sie sollte, so denke ich, ein leuchtendes Vorbild für Verständigung und Verbindung im Glauben sind, über Kulturelle oder Völkergrenzen hinweg.